Optimiere Arbeitsplätze mit Lean-Methoden und validiere sie früh in VR: Du prüfst Greifräume, Arbeitshöhen, Wege und Sicherheitszonen direkt im begehbaren Prozess und siehst sofort die Wirkung auf Takt und Ergonomie. Mit Halocline planst du Standardarbeit, Materialbereitstellung (2-Bin oder Kanban-Supermarkt) und Layout ohne CAD-Zwang, misst Laufpfade als Spaghetti-Diagramm und bewertest Reichweiten, Haltungen und Kollisionen. So vergleichst du Varianten datenbasiert zusammen mit IE, Produktion und Qualität und triffst Entscheidungen dort, wo sie wirken: am Prozess. Ergebnis aus der Praxis: 20–30 % weniger Wegezeit, bis zu 40 % weniger Bücken/Drehen und etwa 10 % mehr Taktstabilität.
Arbeitsplatzoptimierung mit Lean-Methoden und VR-Planung macht Takte stabil, verringert Verschwendung und verbessert die ergonomische Arbeitsplatzgestaltung. Statt später für Umbauten zu bezahlen, prüfst du Greifräume, Arbeitshöhen, Wege und Sicherheitsbereiche früh in einer begehbaren 3D-Umgebung. Halocline, die Planungsplattform für Produktionslayouts und Arbeitsplätze, unterstützt dich dabei ohne Schulung und ohne CAD-Daten: mit einer Bibliothek für Stationen, Regale und Hilfsmittel und mit schnellen Iterationen am Desktop und in VR.
Ein wirksamer Arbeitsplatz entsteht aus dem Zusammenspiel von Standardarbeit, 5S, Poka-Yoke, passender Materialbereitstellung und einem Layout, das den Materialfluss trägt. In Halocline legst du den Soll-Ablauf an, positionierst das Material in greifgünstigen Bereichen, spielst den Ablauf in VR durch und siehst in der Aufnahme, was sich ändert. Jede Methode hat dabei ihre Aufgabe:
Ein Szenario: An einer Schraubstation stehen die Kleinladungsträger (KLT) am Boden, Wege kreuzen sich, und die Reihenfolge ist uneinheitlich. Nach 5S, definierten Greifhöhen um 900 mm, einer kompakten U-Zelle und der Anbindung an einen Supermarkt sinken die Wegezeiten um rund 25 % und Bücken und Drehen um 40 %, und die Zykluszeiten streuen spürbar weniger. Vorher und nachher vergleichst du in Halocline über zwei Aufnahmen desselben Ablaufs.
Lange Wege, häufige Griffwechsel, Suchbewegungen und Kreuzungen mit der Logistik sind klassische Signale für Verschwendung (Muda). In Halocline wird der Ablauf begehbar: Du zeichnest ihn in VR auf, und die Laufwege erscheinen als Spaghetti-Diagramm. Du verschiebst Gestelle, öffnest Wege, prüfst andere Stationsanordnungen und siehst in der nächsten Aufnahme, wie sich der Anteil der Wegezeit verändert. Den größten Hebel hast du meist, wenn du das Material näher an den optimalen Greifraum holst und Kreuzungen entschärfst.
Häufig gebrauchte Teile gehören in Schulterbreite vor den Körper, etwa auf oder knapp unter Ellbogenhöhe. Seltenes oder schweres Material kommt in die äußeren Bereiche, schwere Teile dabei nie über Schulterhöhe oder in Bodennähe. In Halocline zeigen Greifraumavatare den optimalen und den maximalen Greifraum für Geschlecht und Körpergröße, errechnet nach DIN 33402-2 und DIN EN ISO 14738. Zeichnest du den Ablauf auf, markiert die Ergonomieanalyse nach der Leitmerkmalmethode problematische Objektbewegungen gelb oder rot. Starke Drehungen, Überstrecken oder kritische Höhen erkennst du so früh, und die Maße passt du millimetergenau an.
Sicherheitsbereiche für Personen, Fahrzeuge und Greifer legst du als einfache Körper im Modell an, die Kollisionsprüfung zeigt Überlappungen. Beim Begehen blendet Halocline die minimale Durchgangsbreite ein. So prüfst du Fahrwege, Übergabepunkte und Pufferzonen und erkennst Engstellen und Kollisionen, bevor sie real stören. Zusammen mit der Standardarbeit entsteht eine objektive Basis für Zykluszeit, Wegezeitanteil, Griff- und Haltungswechsel, die du über identische Szenarien vergleichst.
Bei stabil laufenden A-Teilen überzeugt das Zwei-Behälter-System (2-Bin) durch Einfachheit und schnelle Entnahme im optimalen Greifraum. Bei hoher Varianz und wechselnden Stücklisten bietet ein Kanban-Supermarkt mit klaren FIFO-Bahnen (First in, first out) mehr Übersicht und sichert die Nachschubfrequenz. In Halocline beurteilst du Platzbedarf und Laufwege im Kontext des Shopfloor-Layouts, und über die Aufnahme gleichst du die Route mit dem Takt ab. So senkst du Umlaufbestände, ohne die Versorgung zu gefährden.
Wirksam wird das erst zusammen mit der Standardarbeit. Beschriftungen und Poka-Yoke-Trays verringern Suchzeiten und Verwechslungen, definierte Entnahme- und Rückmeldeschritte halten die Nachschublogik stabil. Die Kombination aus ergonomischer Platzierung, passender Nachschubart und sauberem Ablauf bringt weniger Unterbrechungen, weniger Nacharbeit und einen robusteren Takt. Bei Siemens in Karlsruhe ist das Arbeitsplatzdesign mit Halocline viermal schneller geworden.
Du willst dein Layout schneller absichern? Steig kostenlos mit Halocline Free ein und baue deinen ersten Arbeitsplatz in 3D auf. Für Prozessanalyse und Ergonomie-Check sprich uns an, wir zeigen dir den passenden Umfang.
